1935

Dr. Weitz legt sein Amt als Präsident nieder. Zum Nachfolger wählt man Peter Müllender, langjähriger Präsident des früheren Quartetts-Vereins.

1934

Der Verein feiert das 75jährige Bestehen. Anläßlich des Jubelfestes wird die vaterländische Kantate "Gedächtnis und Gelöbnis" von August Wiltberger aufgeführt.
Die Verdienste des Vereins um die Förderung des Chorgesanges werden durch die Verleihung der Zelterplakette besonders hervorgehoben.

1931

Aufführung einer Festmesse in F-Dur von Rudolf Veuskens in der Aula der Aufbauschule. Örtliche Kircheninstanzen verhinderten die Aufführung in der katholischen Pfarrkirche. Auf Einladung verschönern die Sänger fünf Wochen später mit dieser Festmesse das sonntägliche Hochamt in Ederen.

1930

Den Bemühungen von Dr. Weitz ist es zu verdanken, daß sich die beiden konkurrierenden Gesangvereine "Frohsinn" und "Quartett-Verein" zum "Linnicher Männergesangverein vormals Frohsinn-Quartettverein" zusammenschließen.
Die musikalische Leitung dieses großen Vereines übernimmt Josef Büsges.

1929

Der Tod des Präsidenten Wilhelm Schnitzler ist für den Verein ein schwerer Verlust. Durch die notwendige Neuwahl übernimmt der Chefarzt des Linnicher Krankenhauses, Dr. Hermann Weitz, die Leitung des Vereins.

1925/1926

Aus beruflichen Gründen verläßt der Dirigent, Herr Frickel, den Gesangverein. Anfang des neuen Jahres übernimmt der Hauptlehrer Fröls das Dirigentenamt.

1923

Ein geplantes Osterkonzert fällt wegen der gespannten politischen Lage aus.
Als Ersatz des traditionellen Familenausfluges wird ein Sommerfest im Park der Villa Breitenbend veranstaltet.
Durch die Inflation wird beim Konzert zur Herbstkirmes ein Eintrittspreis von 200 Milliarden Mark festgesetzt.

1922

In einer kleinen Feier wird der langjährige Dirigent Josef Dauzenberg verabschiedet. Sein Amt übernimmt der Seminarlehrer Johannes Frickel.

1919

Durch eine ordentliche Neuwahl des Präsidenten tritt Wilhelm Schnitzler an die Spitze des Vereins.
Weil die Bürgerhalle von Franzosen beschlagnahmt ist, muß das traditionelle Herbstkonzert ausfallen.
In Linnich gründet sich ein zweiter Männergesangverein, der "Linnicher Quartett-Verein". Getragen von dem Elan der Jugend, entwickelt sich der Quartettverein in den kommenden Jahren zu einem in Linnich beliebten Gesangverein. Lebhaften Anklang finden besonders die Operettenaufführungen, wie "Winzerliesel", "Verliebte Leute", "Ratsmädel" und "Der Maler von Florenz".

1914 bis 1918

Viele aktiven Mitglieder sind zum Kriegsdienst einberufen.
Als 1917 der Präsident Fritz Consten stirbt, übernimmt der Vizepräsident Josef Farber kommissarisch die Leitung.